, Greber-Borel Anne-Lise

Es ist immer wieder schön, im Emmental zu wandern

Am Samstag, 30. Mai, besammelten sich 18 mit Hut und Sonnencreme ausgerüstete Frauen im Bahnhof Bern. Unter der super Leitung von Erika Bissegger und Elisabeth Schindler stiegen wir in den Zug um 9:07 Uhr nach Thun. Aber, aïe… er war gut 10 Min verspätet, so dass wir den Anschlussbus nach Wachselndorn Hof in Thun verpasst hätten (der nächste wäre erst 2 Stunden später gefahren!). Zum Glück bewahrte unsere Leitungsteam einen kühlen Kopf und rief kurz aber klar die richtige Stelle (SBB Contact Center) an, sodass der Bus auf uns wartete!

Endlich ging es los. Wir wanderten auf dem Wanderweg gemütlich eine Stunde bis zum Tertianum- und Restaurant Schibistei, wo wir am Schatten Pause machten und etwas Kühles trinken konnten. Auf dem Weg durften wir den Wachselndornmoos umgeben von wunderbaren gelben Iris bewundern.

Von dieser äusserst gut gelegenen Höhe, wo der Blick weit über das Emmental bis zu den Alpen reicht, liefen wir weiter zum Picknikplatz. Wegen der Hitze verzichteten wir auf den Apéro unter der brennenden Sonne und gingen weiter bis zu einer sehr schattigen Waldhütte, wo wir uns mit dem Mittagessen stärkten. Die Knäckebrotstückli waren sehr geschätzt. Ursula Ryser hat deren Rezept später verraten! 

Mit vollem Magen liefen wir anschliessend in und am Wald in Richtung Röthenbach. Dank der im Schatten angenehmen Temperatur hatten wir Energie und konnten beliebig plaudern. Wir kamen so gut vorwärts, dass es für eine weitere Pause am Waldrand reichte, bevor wir zurückfahren mussten. Es langte sogar noch für den Genuss eines riesigen Eisbechers oder einer Schale Erdbeeren (mit Rahm natürlich), typisch vom Emmental!

Auf dem Rückweg nach Zollikofen Bahnhof wollten mehrere Teilnehmerinnen eine andere Route nach Hause nehmen. Um 18:00 Uhr waren wir alle ohne Sonnenbrand zurück.