, Schnyder Matthias

Der TVZ fährt an den Schweizer Final der Mille Gruyère

Drei Tage nach dem Europarekord von Audrey Werro in Biel über 600 Meter und 2 Tage vor ihrer Jahresweltbestleistung über 800 Meter in Paris haben auch die besten Mittelstreckler des Kantons Bern der Kategorien U16/14/12/10 am 26. Juni am Regionalfinal in Langnau im Emmental um den Einzug in den Schweizer Final gekämpft. Dank erfolgreichen Resultaten am «schnäuschte Mittuländer» hatten sich mit den U12ern Linda und Elon (1000 Meter) und den U10ern Luc und Enea (600 Meter) vier TVZler für den Regionalfinal qualifiziert.

Das Berner Regionalfinal der Mille Gruyère auf der schönen Sportanlage Höheweg in Langnau war von der grossen Hitze des heissesten Juni-Wochenendes seit Messbeginn geprägt. Dank der schattenspendenden Bäume und dem leichten Wind, der durchs Emmental zog, war die Hitze jedoch einigermassen erträglich. Die Leichtathletik-Laufbahn in Langnau weist eine Besonderheit auf, da sie über eine 300-Meter-Rundbahn verfügt (d.h. nicht die klassischen 400 Meter). Dies erfordert eine etwas andere Technik, da die Läufer mehr Zeit in der Kurve verbringen. Die TVZler zeigten alle trotz mehr Kurvenlage 😉 und brütender Hitze einen tollen Einsatz. Linda und Luc ergatterten mit je einem 7. Rang einen Diplomplatz und Enea lief in die Top Ten. Elon setzte sich in einem spannenden Fotofinish mit einer Hundertstelsekunde Vorsprung durch und sprintete sensationell auf den ersten Platz. Damit qualifizierte er sich direkt für den Schweizer Final in Muttenz am 12. September. Herzliche Gratulation. 

Das kleine, aber feine TVZ-Team hat am 26. Juni einen schönen Abend in Langnau erlebt und sich gegenseitig angefeuert und unterstützt. Die frenetische Unterstützung des TVZ-Teams hat bei der Hundertstelentscheidung sicher nicht geschadet. Dank dem Gruyère-Probiererli des Hauptsponsors, dem Emmentaler-Käsesandwich des lokalen Organisators SC Langnau und einem feinen Glacé konnten die leeren Energiespeicher wieder gefüllt und die Muskeln regeneriert werden…und dies alles mit Blick auf die idyllische Ämmitaler Hügellandschaft. Oder wie es treffend zum Mille Gruyère im Emmental heisst: „Rund um d’Egg u dr Grabe nuf, im Ämmitau git’s Chäs u Schnuf.“ 😊.